Ausgabe Dezember 2025
AUSZUG AUS DEM INHALT:
BRENNPUNKT
Strukturiertes Handeln in der Krise: Betriebliches Krisen- und Notfallmanagement
Die Bewältigung betrieblicher Krisen und Notfälle beschäftigt zunehmend die verantwortlichen Personen in Organisationen. Und dies nicht nur in den Branchen, welche zur kritischen Infrastruktur gehören. Von Krisen und Notfällen sind auch kleine und mittlere Unternehmen bedroht. Wird hier keine Vorsorge getroffen, kann dies sehr schnell zu wirtschaftlich existenziell gefährdenden Situationen führen.
AUS DER PRAXIS
Wie Brandschutz mitwachsen muss: Nutzungsänderungen aus der Sicht des Brandschützers
Veränderte Nutzung, neue Verfahren, andere Abläufe – kaum eine Veränderung bleibt ohne Einfluss auf den Brandschutz. Entscheidend ist, rechtzeitig zu erkennen, wann Anpassungen erforderlich werden.
25 Jahre „Rauchmelder retten Leben“: Aufklärung und Brandprävention
Wo wären wir heute ohne die Initiative „Rauchmelder retten Leben “? Dieses Jahr feierte die Initiative ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung des engagierten Vereins wurde die jährliche Zahl der Brandtoten halbiert, doch es gibt weiterhin viel zu tun. Ein Rück- und Ausblick.
TECHNIK IN DER BRANDBEKÄMPFUNG
Aus der Ferne gesichert: Digitalisierung im Brandschutz
Remote-Services gehören längst auch bei Brandmeldeanlagen vielerorts zum Standard. Zuverlässigkeit und Cybersicherheit basieren dabei auf normativen Vorgaben und Handlungsempfehlungen – insbesondere der DIN EN 50710 sowie der Leitlinie VDE 0826-10.
BAULICHER BRANDSCHUTZ
Altbau = brandgefährliche Sache?: Interview zur Brandschutzertüchtigung im Altbau
Fachgerecht ausgeführte brandschutztechnische Maßnahmen können im Fall der Fälle Leben retten. Doch wie gelingt die brandschutztechnische Ertüchtigung von Altbauten? Wie verhält es sich mit der individuellen Einschätzung hin zu einem wirksamen Brandschutzkonzept? Und wie gelingt der Spagat zwischen Brand- und Denkmalschutz? Im Gespräch mit dem Prüfingenieur für Brandschutz sowie Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz Prof. Dr. -Ing. André Spindler gehen wir u. a. diesen Fragen auf den Grund.
AUFKLÄRUNG UND UNTERWEISUNG
Anforderungen, Planung und Praxis: Beschilderung von Flucht- und Rettungswegen
Flucht- und Rettungswegkennzeichnungen sind weit mehr als Pflichtschilder. Sie sind lebens rettende Orientierungshilfen in Gefahrensituationen. Normgerechte Planung, eindeutige Symbolik und regelmäßige Wartung sind entscheidend, um im Ernstfall schnelle Evakuierungen zu ermöglichen. Innovative Technologien wie adaptive Rettungswegsysteme eröffnen neue Möglichkeiten, setzen aber fachgerechte Planung und Schulung voraus. Ein Blick auf die Anforderungen, Praxis und Trends zeigt, wie Sicherheit systematisch gewährleistet wird.
HISTORIK
Der Brandstifter wurde den Insekten zum Fraß vorgesetzt: Anfänge in Deutschland
Heinrich Diek gestand unter Folter – seine Schuld steht aber bis heute nicht fest.
RECHTSSICHERHEIT UND VERANTWORTUNG
Sie haben Fragen? Wir die Antworten!: Beispiele aus der Praxis
Ob Reetdach im historischen Ortskern, gedrosselter Stromspeicher oder Akku-Explosion im Homeoffice: Drei aktuelle Entscheidungen zeigen, wie unterschiedlich Brandschutz, Produkt – sicherheit und Versicherungsschutz ineinandergreifen und wo rechtliche Grenzen verlaufen.
CHECKLISTEN
- Checkliste Betriebliches Krisen- und Notfallmanagement
- Checkliste Nutzungsänderung
Liebe Leserinnen und Leser,
Flucht- und Rettungswege sind überall entscheidend für die Sicherheit von Menschen – vom Bürogebäude bis zu Weihnachtsmärkten und festlichen Veranstaltungen. Während die Anforderungen je nach Umgebung unterschiedlich sein können, bleibt die Verantwortung für Planung, Kennzeichnung und regelmäßige Kontrolle stets unverändert.
In dieser Ausgabe zeigen wir, wie sich bewährte Standards und moderne Technologien sinnvoll kombinieren lassen. Von der Kennzeichnung nach Norm über die richtige Montage bis hin zu adaptiven Rettungswegsystemen – praxisnahe Tipps zeigen, wie Fluchtwege zuverlässig umgesetzt werden.
Dazu finden Sie wie gewohnt einen vielfältigen Themenmix rund um den vorbeugenden Brandschutz – praxisnah, fundiert und mit dem Blick fürs Wesentliche. Schön, dass Sie wieder mit dabei sind.
Mit der neuen Ausgabe unserer Zeitschrift wünsche ich Ihnen viele, wertvolle Erkenntnisse und freue mich auf Ihr Feedback.
Julia Filp
Redaktion „Der Brandschutzbeauftragte“